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Vorteile von Granat-Wasserstrahlsand beim Wasserstrahlschneiden

Vorteile von Granat-Wasserstrahlsand beim Wasserstrahlschneiden

Granatsand 80-120 Mesh
Granat-Wasserstrahlschneidsand

Granat (Almandingranat) ist derzeit weltweit das am häufigsten verwendete Schleifmittel beim Wasserstrahlschneiden. Im Vergleich zu Quarzsand, Aluminiumoxid, Siliciumcarbid und Glassand schneidet er in fünf Aspekten am besten ab: Schneidleistung, Maschinenverschleiß, Produktqualität, Kosten und Umweltfreundlichkeit. Diese Vorteile zeigen sich vor allem in Folgendem:

I. Physikalische und mineralische Eigenschaften: Perfektes Gleichgewicht zwischen Schneidkraft und Zähigkeit

1. Mittlere Härte (Mohs 7,5–8) für ein ausgewogenes Verhältnis von Schnittgeschwindigkeit und Düsenstandzeit. Die Härte ist höher als die von Glas und Olivin, was die Schnittleistung deutlich verbessert; sie ist jedoch weit geringer als die von Aluminiumoxid und Siliciumcarbid. Zu harte Schleifmittel führen zu schnellem Verschleiß des Fokussierrohrs und der Saphirdüse, während Granat die Lebensdauer des Schleifrohrs um 70–90 % verlängern und so die Ausfallkosten durch Teileaustausch erheblich reduzieren kann.

2. Hohe Dichte (3,8–4,2 g/cm³), ausreichende kinetische Energie. Unter gleichem Wasserdruck übertragen die Partikel eine stärkere Aufprallkraft, wodurch Edelstahl, Titanlegierungen, Granit, dickes Glas und Verbundwerkstoffe mit einer maximalen Schnittdicke von bis zu 300 mm problemlos geschnitten werden können. Schleifmittel mit geringer Dichte weisen hingegen eine schwache Schneidleistung und eine extrem niedrige Effizienz bei der Bearbeitung dicker Platten auf.

3. Halbwinklige Partikel mit mäßiger Zähigkeit, die ihre Schärfe beibehalten: Sie sind von Natur aus halbwinklig geformt und erzeugen nach Hochdruckeinwirkung und Zerkleinerung kontinuierlich neue Schneidkanten, wodurch die Schneidfähigkeit während des gesamten Prozesses erhalten bleibt.

4. Reine Partikelgröße und minimaler Staubanteil verhindern Verstopfungen durch Sand. Industriegranat weist nach der Reinigung eine Reinheit von 95–98 % auf und enthält nur minimalen Feinstaub und wenige große Partikel. Dadurch wird die Gefahr von Verstopfungen in Sandventilen und Mischkammern minimiert. Dies gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Anlagenproduktion und reduziert Ausfallzeiten durch Reinigung und Verstopfungen.

II. Qualität des Endprodukts: hohe Präzision, minimales Absplittern und glatte Oberfläche.

1. Der Schnitt ist glatt mit geringen Unebenheiten und flacher Oberflächenrauheit. Die Partikel werden mit gleichmäßiger Kraft geschnitten, und die Schnittfläche weist feine Riefen auf. Für Edelstahl, Aluminiumplatten und Stein ist kein Nachschleifen erforderlich. Beim Schneiden spröder Materialien wie Glas und Keramik treten selten Ausbrüche, Risse oder Mikrorisse auf. Das Verfahren eignet sich für die Präzisionsbearbeitung von Blechen, Naturstein und optischem Glas.

2. Kaltschneiden ohne thermische Verformung oder Oxidschicht: Wasserstrahlschneiden mit Granat-Schleifmittel ist ein reines Kaltverfahren, das keine Wärmeeinflusszone erzeugt. Titanlegierungen, Aluminiumlegierungen und Verbundwerkstoffe werden nicht abgetragen, gehärtet oder verzogen, wodurch es sich für hochpräzise Bauteile in der Luft- und Raumfahrt sowie der neuen Energiewirtschaft eignet.

3. Keine Oberflächenverunreinigungen: Bei mittlerer Härte dringen nur sehr wenige Partikel nach dem Schneiden in die Werkstückoberfläche ein; harte Partikel wie Aluminiumoxid und Korund setzen sich leicht in Metallspalten fest, was zu Fehlern beim nachfolgenden Schweißen, Sprühen und Galvanisieren führt.

III. Geringer Geräteverschleiß reduziert die Kosten erheblich.

1. Die Lebensdauer des Fokussierrohrs (Sandrohrs) wird erheblich verlängert. Siliziumkarbid- und Korund-Schleifmittel verschleißen das Sandrohr schnell, während Granat den Austauschzyklus des Sandrohrs um ein Vielfaches verlängern kann. Dadurch verringern sich die Häufigkeit des Ersatzteilkaufs und die Ausfallzeiten, und die gesamten Betriebs- und Wartungskosten des Werks sinken um 40–50 %.

2. Minimaler Verschleiß an Sandzuleitungen und Ventilen. Weniger Staub und eine gleichmäßigere Zerkleinerung verhindern eine starke Erosion der Sandzuleitungen und Ventile, was zu geringeren Ausfallraten bei Wasserpumpen und Schneidköpfen führt.

3. Optimale Materialkosten: Granat zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Stückpreis aus; der Sandverbrauch ist noch geringer und der Teileverschleiß minimal. Die langfristigen Gesamtkosten der Massenproduktion sind deutlich niedriger als die von harten synthetischen Schleifmitteln, was Granat zur ersten Wahl für die Massenproduktion in der Metall-, Stein- und Blechverarbeitung macht.

IV. Umweltfreundlich und sicher, mit hoher Konformität.

1. Frei von freier Kieselsäure, wodurch das Risiko einer Silikose ausgeschlossen wird. Herkömmlicher Quarzsand enthält freie Kieselsäure, und der Staub kann zu irreversibler Pneumokoniose führen; Granat enthält keine freie Kieselsäure, und die Staubbelastung in der Werkstatt ist extrem gering, wodurch die Arbeitsschutzstandards erfüllt werden.

2. Es besteht aus ungiftigen, nicht radioaktiven und chemisch inerten natürlichen Mineralien, gibt keine Schwermetalle oder Schadstoffe ab und kann zum Schneiden von Lebensmittelgeräten und medizinischen Edelstahlteilen verwendet werden; die Abfälle sind ungiftig und umweltfreundlich, und das Abwasser kann einfach durch Sedimentation recycelt werden.

3. Wiederverwertbare und leicht zu behandelnde Feststoffe: In einem geschlossenen Wasserkreislaufsystem kann das Material nach dem Sieben 2-3 Mal wiederverwendet werden; Abfallgranat weist keine gefährlichen Abfalleigenschaften auf und kann direkt als Asphalt- und Betonfüllstoff recycelt werden, was zu extrem niedrigen Entsorgungskosten für Feststoffe führt; synthetische Schleifmittel sind meist industrielle Sonderabfälle mit hohen Behandlungskosten.

4. Die Staubemission ist deutlich geringer als bei Quarzsand und Schlacke. Die Partikel weisen eine hohe Dichte auf, was nach dem Zerkleinern zu weniger Feinstaub und saubererer Luft in der Werkstatt führt.

V. Äußerst vielseitig, kompatibel mit nahezu allen Schneidmaterialien

Es kann alle Arten von Industriematerialien verarbeiten, ohne dass häufige Schleifmittelwechsel erforderlich sind.

Metalle: Kohlenstoffstahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan, Hartmetall

Steine: Marmor, Granit, Platten, Keramikfliesen

Spröde Werkstoffe: Floatglas, gehärtetes Glas, Keramik, Saphir

Verbundwerkstoffe: Kohlenstofffaser, Glasfaser, Gummizwischenschicht, feuerfeste Platte. Weiche Schleifmittel eignen sich nicht zum Schneiden dicker Metalle, und superharte Schleifmittel sind nur für wenige superharte Spezialwerkstoffe geeignet. Ihre Vielseitigkeit ist der von Granat deutlich unterlegen.

 

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