Was ist Sand beim Wasserstrahlschneiden und welche zentrale Rolle spielt er beim Wasserstrahlschneiden?
Wasserstrahl-Schleifmittel sind Spezialschleifmittel, die sich für das Hochdruck-Wasserstrahlschneiden eignen. Am häufigsten wird Granatsand verwendet, die Korngrößen sind beispielsweise 80 Mesh, 100 Mesh und 120 Mesh. Das Schleifmittel zeichnet sich durch hohe Härte, scharfe Kanten und starke Verschleißfestigkeit aus.

Die zentrale Rolle von Granat beim Wasserstrahlschneiden lässt sich in folgenden drei Punkten zusammenfassen:
1. Verbesserte Schneidleistung : Hochdruckwasser (bis zu 300–600 MPa) allein hat eine geringe Schneidleistung bei harten Materialien wie Metall und Stein. In Verbindung mit Granatsand prallt der Granat mit hoher Geschwindigkeit im Wasserstrahl auf die Werkstückoberfläche. Durch die doppelte Wirkung von Schleifen und Aufprall wird die Materialstruktur schnell zerstört. So lassen sich Metalle mit einer Härte von HRC 60 oder höher und Stein bis zu einer Dicke von 100 mm schneiden.
2. Verbesserte Schnittpräzision : Hochwertiger Granatsand zeichnet sich durch eine gleichmäßige Korngröße und regelmäßige Kanten aus und verteilt sich gleichmäßig im Wasserstrahl. Dadurch werden Ausbrüche und Grate an der Schnittfläche aufgrund ungleichmäßiger Korngröße vermieden. Dies gewährleistet eine Schnittgenauigkeit von ±0,1 mm und erfüllt somit die Anforderungen der Präzisionsbearbeitung (z. B. beim Schneiden von Maschinenteilen).
3. Reduzierung der Schneidkosten: Im Vergleich zum Laserschneiden (hoher Energieverbrauch) und Plasmaschneiden (Wärmeverformung) verbraucht das Schneiden mit Granatsand in Kombination mit Hochdruckwasser weniger Energie und verursacht keine thermischen Schäden am Werkstück. Darüber hinaus kann der Granatsand durch ein Recyclingsystem teilweise wiederverwendet werden, wodurch Materialverschwendung reduziert und die Schnittkosten pro Einheit gesenkt werden.
